Immobilien-Preisentwicklung

Immobilien Preise…

…sind besonders in begehrten Lagen Mangelware. Egal ob Köln, München, Hamburg oder Frankfurt: Wer in bester City-Lage wohnen will, muss lange suchen – und ordentlich bezahlen. Wo geht die Reise hin? Werden Immobilien teurer? Insgesamt bleibt das Wohnen in Deutschland erschwinglich, betont der Immobilienverband IVD. Doch im nächsten Jahr kann es besonders teuer werden. Denn die Grunderwerbsteuer wird vieler Orten schon wieder angehoben.

Immobilienblase? Miet-Explosion, kaum noch bezahlbarer Wohnraum? Die Entwicklung am Markt ist besonders in den Städten deutlich gestiegen. Auf dem Land verhält es sich eher verhalten. Hier sind die Preise seit 2009 praktisch gleich geblieben, laut Gutachterausschüssen. Denn nach dem Immobilienboom der 90er Jahre fielen die Preise über Jahre hinweg. Die Entwicklung ist  «moderate». In Großstädten wie München, Stuttgart, Köln oder Düsseldorf klettern die hohen Preise jedoch weiter.

In den Großstädten ist das Angebot nach wie vor zu gering und die Nachfrage sehr hoch. Klar, dass die Preise hier besonders hoch sind. Die Leute wollen kaufen, aber das Angebot hinkt hinterher», sagt Michael Kiefer, Chefanalyst bei ImmobilienScout24. Besonders schwer sei Wohnraum in Hamburg, München und Frankfurt zu finden: «Da will jeder hin, die Märkte sind ausverkauft.» Auch in einigen Universitätsstädten übersteige die Nachfrage das Angebot. In Köln sieht die Tendenz gleichbleibend aus. Es gebe aber auch Regionen im Ruhrgebiet und den neuen Bundesländern, in denen sich die Preise in die andere Richtung entwickelten.

Wohnraumknappheit z. B. in Hamburg oder Berlin gibt es jedoch nur in besonders gefragten Lagen.» Preise können in einem Stadtteil hoch und im nächsten deutlich tiefer sein.

Laut dpa, seien die Mieten im Bundesschnitt in den vergangenen 20 Jahren real sogar gesunken. Das Preisniveau habe sich in dem Zeitraum um 38 Prozent erhöht, die Mieten aber nur um 5,8 Prozent: «Im Ergebnis liegen die inflationsbereinigten Mieten 2013 im bundesweiten Schnitt 23,3 Prozent und die Mieten der zehn größten Städte um 15,9 Prozent unter dem Niveau von 1993.»

Die Miet- und Kaufpreisentwicklung werden wir hier demnächst veröffentlichen.

Eigentumswohnungen bleiben nach Überzeugung des IVD (Immobilienverband Deutschland) erschwinglich – obwohl die Preise mancherorts sprunghaft steigen. Etwa in Köln sind Eigentumswohnungen gut 13 Prozent teurer als vor einem Jahr. Allerdings liege der Zinssatz von heute 2,8 Prozent für ein zehnjähriges Darlehen rund 50 Prozent unter dem Niveau von 2003. Jedoch ist hier eine leichte Tendenz nach oben zu verzeichnen.  Der Preis von Eigentumswohnungen habe in dem Zeitraum stagniert, während das verfügbare Einkommen um 23 Prozent gestiegen sei. Aber auch hier ist die Lage ein wichtiges Kriterium beim Ankauf.

„Freilich gibt es Ausnahmen. Nach Angaben von Engel&Völkers liegt Deutschlands teuerste Wohnlage auf Sylt. In Kampen auf der besonders begehrten Wattseite erreichten exklusive Wohnimmobilien Preise von bis zu 35 000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Auf Rang zwei folgt München: «Der „The Seven Tower“ in der Müllerstraße im Münchner Glockenbachviertel ist mit 25 000 Euro pro Quadratmeter die teuerste Wohnlage in einer deutschen Großstadt.“ Quelle: n-tv.de , dpa

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